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DI VALENTINO Steuerberatung GmbH

Ihr Steuerberater in Innsbruck

Steuerberatung ist für uns mehr als nur das Erstellen eines Jahresabschlusses.

Es ist mehr als nur die Verwaltung von Zahlen und das Ausfüllen von Steuererklärungen.

Steuerberatung ist für uns ein aktives Beraten in allen rechtlichen und unternehmensbezogenen Angelegenheiten. Unser Anliegen ist es, Ihr Unternehmen nicht erst im Nachhinein zu beraten, sondern bereits laufend Ihre unternehmerischen Entscheidungen zu unterstützen.

Durch das immer komplexer werdende und sich laufend ändernde Steuer- und Abgabenrecht ist es für uns von oberster Priorität Ihre Sachverhalte professionell und korrekt zu beurteilen. Dabei sind wir stets bemüht vor allem auch kostengünstige und praktikable Lösungen für Sie zu finden und somit den Erfolg Ihres Unternehmens zu unterstützen.

Als Ihre Steuerberatungskanzlei übernehmen wir für Sie die Führung der laufenden Buchhaltung, die Lohn- und Gehaltsverrechnung, die Erstellung Ihrer Jahresabschlüsse sowie die Vertretung vor den Abgabenbehörden.

Durch Planungs- und Budgetrechnungen sollen Ihre Planwerte laufend mit den tatsächlichen Unternehmensdaten verglichen, Abweichungen eruiert, und Probleme frühzeitig erkannt werden.

Bei bevorstehenden Investitionen unterstützen wir Sie im betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Bereich und erarbeiten für Sie Finanzierungs-, Investitions- und Vergleichsrechnungen.

Unternehmen verändern sich im Laufe der Zeit. Eine einmal gewählte Rechtsform muss nicht für die gesamte Unternehmensdauer die richtige sein. Die Gründe für einen Rechtsformwechsel können vielfältig sein, und reichen von geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen bis hin zu persönlichen Änderungen des Unternehmers. Gerne unterstützen wir Sie beim Erkennen von Umstrukturierungsmaßnahmen und bei einer steuerlich günstigen Umsetzung eines Rechtsformwechsels.

Als Ihr Steuerberater stehe ich Ihnen persönlich zur Verfügung.

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  • Unternehmensgründung
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Aktuelles

Management-Info - Archiv

Frühwarnsysteme im Unternehmen

Oktober 2004
Kategorien: Management-Info

Mit Hilfe von Frühwarnsystemen sollen dem Benutzer mögliche Gefährdungen des Unternehmens möglichst früh angezeigt werden, um ihm so Gelegenheit zu geben, rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Dafür existieren in Literatur und Praxis unterschiedlichste Modelle und Bezeichnungen wie z.B. Früherkennung, Frühaufklärung, Insolvenzprognose und Risikofrüherkennung. Ziel sämtlicher Methoden ist es, unter außer Acht lassen subjektiver Einflüsse aufgrund mehr oder weniger "harter" Fakten objektive Aussagen über den Zustand und die Entwicklungstendenz des Unternehmens zu bekommen.

Studien über Frühwarnsysteme versuchen mittels empirischer Untersuchungen die Kausalität einer Krise im Sinne von drohender Insolvenz mit den Zahlen des Jahresabschlusses zu belegen und in der Folge den so bewiesenen Zusammenhang für eine Prognose zu nutzen. Datengrundlage sind die Jahresabschlüsse des Unternehmens, aus denen Kennzahlen errechnet und auf ihre Tauglichkeit zur (Insolvenz-)Prognose untersucht werden.

Je nach Analysemodell kommen unterschiedliche Kennzahlen zur Anwendung. Auch die Regeln mit denen die Kennzahlen zu einem Aussagewert verknüpft werden differieren je nach Modell. Insbesondere Banken und Ratingagenturen nutzen im Rahmen ihrer Bonitätsbeurteilung empirisch getestete Kennzahlen-Kollektive. Zur Veranschaulichung sei im folgenden ein gängiges Insolvenzprognosemodell vorgestellt. Die Kennzahl wird im ersten Schritt mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert.

Kennzahl x Gewichtungsfaktor
Cash-Flow x 1,5

Verbindlichkeiten
   
Bilanzsumme x 0,08

Verbindlichkeiten
   
EGT x 10

Bilanzsumme
   
EGT x 5

Betriebsleistung
   
Vorräte x 0,3

Betriebsleistung
   
Betriebsleistung x 0,1

Bilanzsumme
   
Diskriminanzwert = Summe der Teilwerte

Summiert man die so ermittelten Teilwerte erhält man den Diskriminanzwert der mit folgender Tabelle verglichen wird.

> 3,0 extrem gut
> 2,2 sehr gut
> 1,5 gut
> 1,0 mittelgut
> 0,3 schlecht
<= 0,3 leicht insolvenzgefährdet
<= 0,0 insolvenzgefährdet
<= -1,0 stark insolvenzgefährdet


Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass derartige Verfahren nicht unproblematisch betrachtet werden dürfen: Aufgrund der Vergangenheitsbezogenheit des Jahresabschlusses wird der Informationsgehalt - insbesondere für den externen Leser - durch lange Veröffentlichungsfristen gemindert.

Wie bereits in der Management-Info 2/2004 „Die rasche Unternehmensanalyse“ anhand von „Chef“-Kennzahlen beschrieben, steht und fällt alles mit der richtigen, "ehrlichen" Bewertung - ist dafür die "Steuer-", die "Handels-", "Bank-" oder eine Dritte nämlich die "wahre Bilanz" die Basis? Darüber hinaus kann die Qualität der Aussagen durch zusätzliche interne Informationen und auch durch das Einbeziehen qualitativer Informationen in die Frühwarnmodelle verbessert werden.

Klienten-Jahresinfo

 

Mit der Klienten-Jahresinfo wollen wir Ihnen einen kompakten Überblick über die Steuerreform und deren wesentliche Aspekte und die anhaltenden Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Auswirkungen geben. Weiters informieren wir Sie über sinnvolle Maßnahmen vor Jahresende, um noch rechtzeitig Steuern zu sparen bzw. die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Darüber hinaus haben wir eine interessante Auswahl an steuerlichen Themen für Sie zusammengestellt.